„Wer das Ziel kennt, findet den Weg“ Laotse

Dieser Satz war uns stets eine Hilfe.

 Würde man uns fragen, welcher unserer Hunde der witzigste von allen ist, würden wir hier alle: „Felix“ rufen.

Für alle die die Geschichte von Felix noch nicht kennen. Hier folgt eine kleine Zusammenfassung:

Felix kam im Alter von 4 Monaten mit riesigen Ohren, in die ich mich zuerst verliebte, über die Tierhilfe Fuerteventura zu uns. In ihm stecken tatsächlich die Urhunde dieser Insel, die großen Ohren hat er vom Podenco und das Gemüt sowie die Streifen von dem stolzen Bardino. Man sollte meinen, ein Mischling sei robust und gesundheitlich sehr fit. Das Leben lehrte uns etwas anderes, doch es war eine Lehre dir mit half, vielen Hunden bis dato zu helfen.

 Bis zu seinem fünften Lebensjahr war sein Gangbild vorbildlich.

Der Tag X kam und Felix verletzte sich im Garten, ohne sich irgendwo sichtbar verletzt zu haben oder irgendwo hängen geblieben zu sein. Es war nicht extrem schlimm.

Ich trug ihn ins Haus und dort lief er wieder.

Eine Woche nach dieser Verletzung kam er morgens nicht so locker, flockig nach oben, bzw. im Grunde stand er so auf wie immer, zitterte dann jedoch am ganzen Körper.

Damals begann ich bereits, ihn zu unterstützen. Er bekam Magnesium, ich akupunktierte ihn und er bekam weiterhin Calcium sowie einige Kräuter, die einen positiv Einfluss auf Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke haben.

Er lief tagsüber voller Energie und war fröhlich. Die Bewegungsanalyse brachte keinen Aufschluss.

Er lief geschmeidig und agil, machte Spökes, galoppierte und hüpfte von Baumstamm zu Baumstamm. Im Training verhielt er sich wie immer. Die Bewegungen fielen ihm leicht, doch Felix verletzte sich erneut. Er sah einen Hund vom Garten aus und wollte in die Nähe des Hundes rasen.

Er schrie auf, anschließend ging er etwas lahm, nach 2 Minuten lief er wieder. Die Woche verlief wieder gut bis sehr gut.

Einen Tag ging es ihm nicht so gut, aber die ganze Zeit über war er agil, beteiligt, freute sich und hüpfte. Ich blieb bei der Gabe der Mittel, gab aber leichte Schmerzmittel dazu. Am einem Freitag erfolgte der Einbruch. Er stand nicht mehr auf. Ich rüstete auf und gab ihm mehr Mittel, außerdem erhielt er weitere Behandlungen.

Am nächsten Tag war ich den ganzen Tag außer Haus, da ich auf einem Dogdance Turnier richtete. Als ich zurück komme, kommt er mir freudig humpelnd entgegen gerannt, macht eine Drehbewegung und fällt schreiend zusammen.

Erst mal Ruhe bewahren.

Wir bekommen ihn wieder ins Haus. Schreiend. Er tut mir unendlich leid. Ich versuche ihn zu beruhigen, was mir gut gelingt und gebe ihm seine Schmerzmittel. Ich erfahre, dass er den ganzen Tag, bis auf die Begrüßung, nicht draußen war. Er hat weder gepinkelt noch Kot abgesetzt.

Er kooperiert mit mir immer sehr gut, wenn ihm etwas weh tut, doch ich kann ihn an diesem Abend auch nicht dazu ermuntern.

Mittlerweile sind 24 Stunden vergangen und wir müssen in die Notfallpraxis.

Die Tierärztin, die wir antreffen, hat eine Zusatzausbildung in der Osteopathie und Akupunktur. Sie stellt den gleichen Befund aus, den ich mir bereits in meinem Kopf zurecht gelegt habe: Felix hat derzeit »Hüftprobleme«, die in die LWS und in das Sacrum ausstrahlen. Felix liegt nur noch. Unter Schreien, die durch Mark und Bein gehen, schleppen wir ihn ins Auto. In der Praxis weigert er sich zu laufen oder zu stehen, aber immerhin pinkelt er im Liegen unter sich und damit waren wir alle sehr erleichtert. Die Tierärztin gibt mir andere Schmerzmittel mit, da er bis dahin schon eine extrem hohe Dosis an Schmerzmittel hatte, konnte man ihm an diesem Tag nichts mehr geben.

Am Sonntag erfolgt die Umstellung auf die neuen Medikamente. Sie wirken leider nicht besser, aber wenigstens setzen sie minimal an und er wirkt lockerer. Felix liegt. Ich therapiere immer wieder in kleinen Sequenzen und halte meinen Blick auf ihn gerichtet, wie er das oder jenes annimmt.

Er steht nicht auf. Ich bete darum, dass er von alleine in den Garten geht und pinkelt. Ich fasse meinen Mut zusammen und trainiere ihn, dass er sich hinsetzt und wir an der Leine nach draußen in den Garten gehen. Ich versuche weiterhin durch den Garten zu kommen und nach draußen ins Feld zu gelangen, falls er den Garten mit dem Schmerz verbindet. Es funktioniert. Er pinkelt, allerdings humpelnd und schreiend, das Pinkeln an sich ist kein Problem. Alle Welt redet auf mich ein. Ich müsste am Montag Morgen in die Klinik fahren, ihn in Vollnarkose legen, damit die Hüfte geröntgt werden kann und falls man auf dem Röntgenbild nichts sehen würde, sollte er in den Kernspin.

Falls er einen Bandscheibenvorfall oder Cauda-Equina hat, und man dieses im Kernspin feststellen würde, würde ich ihn ebenfalls nicht operieren lassen, dafür habe ich zuviel Cauda Equina Patienten in meiner Praxis, die mir täglich sagen, dass es ohne OP bestens funktioniert.

Ich wäge ab und erspare meinem Hund erst einmal die Vollnarkose und schaue, wie der nächste Tag läuft. Die Verantwortung lastet tonnenschwer auf meinen Schultern. Ich möchte, dass es ihm gut geht. Die Schmerzmittel schlagen nur bedingt an und die Tierärzte und ich sind uns einig, dass Felix Angst vor dem Schmerz hat und das Laufen gar nicht versucht. Die Angst sitzt zu tief. Ich merke dennoch, dass wir kleine Fortschritte erzielen und er mit Hilfe der Übungen sich fleißig hinsetzt für ein paar Minuten steht und von Korb zu Korb laufen kann.

Weiterhin bekommt er Kräuter für Bänder, Sehnen, Muskeln und für die Gelenke, Hylacour, MSM (Schwefel), Hypericum, Magnesium, Calcium, Bachblüten, Rhus tox. Arnika, Traumeel, Zeel usw. Ich teste vorher alles mittels der Kinesiologie aus und entscheide durch den Test, wann er was benötigt, so dass es sein kann, dass er am Morgen andere Mittel möchte als am Abend.

Am Dienstag werde ich panisch. Hatte ich montags allen Patienten abgesagt und nur einen Hund mit akuten Schmerzen behandelt, so musste ich am Dienstag den ein oder anderen Schmerzpatienten betreuen, d.h. ich musste Felix alleine lassen.

Ich dachte mir, ich könne beruhigter arbeiten, wenn Felix gepinkelt hätte. Er hielt immer noch unglaubliche lange den Gang in den Garten zurück. Ein fataler Entschluss. Er wollte nicht. Ich hatte zwar Zeit, aber nicht unendlich viel Zeit. Ich hatte Angst und versuchte ihn raus in den Garten zu bekommen. Draußen beim Laufen brüllt er wie am Spieß. Ich halte mir die Ohren zu und Tränen laufen mir über das Gesicht.

Er pinkelt ohne Geschrei, dann erfolgt der Rückweg, eine Katastrophe. Ich nehme mir vor, dass er von nun an selbst die Verantwortung zu tragen hat und gebe sein Pinkelproblem an ihn ab. Er soll nun selbst entscheiden, wann er kann und muss, da ich mit den Nerven durch bin. Dies führt dazu, dass er mir tatsächlich jede Nacht signalisiert und mich weckt, damit ich ihm mit der Lachstube vor der Nase aufhelfe und ich ihm die Schiebetür zum Garten öffne. Die anderen Hunde müssen in der Zeit festgehalten werden. Keiner darf in seine Nähe. Er legt Wert darauf, geradeaus nach draußen zu können, ohne Begleitung von Mensch und Hund. Er läuft in den Garten, um sich zu lösen. Ich bete jeden Tag dafür, dass er wieder in der Nacht raus möchte.

Ich merke, das die Physioübungen, die Osteopathie und alle die anderen Mittel helfen. Wir sind auf dem richtigen Weg und das Pinkelthema ist kein Thema mehr. Er macht Fortschritte

Zum Frühstück manövriere ich Felix an die frische Luft. Er darf heute im Garten frühstücken. Er ist nicht begeistert von meiner Idee, nimmt sie jedoch mit meiner Hilfe an. Er wirkt sehr ruhig und ich beobachte, dass er zum ersten Mal seine Umwelt bei Tageslicht für einige Minuten betrachtet. Er lässt seinen Blick schweifen, das ist gut so.

Einen Tag zuvor hatte er die zweite Egeltherapie erhalten und sie schlug an. Er überraschte mich damit, dass er in die Küche lief. Als er von meinem Vater besucht wurde, stand er kurz auf. Er steht nun öfter mal auf, so dass er zweimal ohne meine Hilfe das Aufstehen praktizierte, loslaufen wollte er allerdings noch nicht.

Ein weiterer Baustein kommt uns zu Hilfe, so bin ich derzeit vom Tricktraining fasziniert. Die ganzen Jahre erfreute ich mich daran, die Lustig ulkig zusehen und wahrzunehmen, dass Felix und Fee Spaß daran haben und beide Tricks lernen wollen, doch zum ersten Mal erkenne ich, wie sinnvoll das Beibringen war und ist, besonders dann, wenn man einen Hund hat, der wieder zurück ins Leben möchte. Hierbei helfen erlernte Bewegungen vieles zu erleichtern.

Das: Auf-Etwas-Stehen wird bei Felix bereits durch den Anblick der Dogstepper ausgelöst. Er stand die Tage immer nur für Sekunden darauf. Ich versuchte nun seine Aufmerksamkeit umzulenken, in dem ich ihm seinen roten Nasentarget vorne an die Stepper stellte. Er freute sich wie Bolle, das Teil zu sehen und erwartungsgemäß stupste er immer wieder den roten Knubbel mit der Schnauze an, dadurch verlagerte er sein Gewicht nach vorne. Diese Bewegung benötigen wir unbedingt als Impuls, um die ersten Schritte zu wagen.

Felix verunfallte im September, dann war der goldene Oktober da. Felix war noch nicht gesund. Er macht Fort- und Rückschritte.

Notiz: „Felix macht zwar derzeit Mini-Fortschritte, dennoch bin ich traurig. Er lässt sich viel zu schnell entmutigen. Das Gute: Er läuft jetzt ca. 45 Minuten (plus 20 Minuten Bewegungstherapie) jeden Tag und er läuft recht gut, doch derzeit stagniert es etwas. Das kann ja vorkommen, dennoch ist es nicht so einfach mit anzusehen. Er war immer so vielseitig sportlich. Wir haben jetzt so gute Fortschritte gemacht und vermutlich möchte ich einfach, dass es schneller geht. Eine Hunderampe ist bestellt und ein extra orthopädisches Kissen ebenso. Für den Muskelaufbau trainieren wir täglich.“

und zack, der November ist da.

Der 12. November: Felix begrüßte mich gestern das erste Mal seit seinem Unfall an der Wohnungstür. Ich freue mich sehr.“

Im Dezember scheint das Thema keins mehr zu sein.

„5. Dezember: Felix kann wieder galoppieren und derzeit ist er so stark wie noch nie. Damit schließe ich die Krankenakte Felix. Der Fall ist gelöst. Wir sind überglücklich, dass er wieder ein gesunder und lustiger Hund ist.

So dachte ich damals. Fakt ist, das wir ein Jahr später in die Klinik müssen.

IN DER KLINIK (im August 2015)

Meine Vermutungen stelle sich als die (leider) richtige Diagnose heraus und diese werden mit einem Röntgenbild untermauert.

Der Tag X

Wir fahren in die Klinik. Felix geht es seit drei Wochen nicht so gut. Eigentlich begann alles im Mai, als es warm wurde. Er liebt es, an warmen und heißen Tagen, ein kühles Bad in der Weschnitz zu nehmen. Den Ein- und Ausstieg hat er immer gut gemeistert, also hatte ich nichts dagegen.

Als er an einem besonders warmen Tag, aus dem Wasser auftaucht, er bleibt immer nur wenige Minuten, kam er mit der sogenannten Wasserrute an Land. (Hierbei hängt die Rute einfach runter, ohne das sie in der natürlich Haltung, die abhängig von der Rasse des Hundes ist, angehoben oder getragen wird.)

Nur keine Panik, den Fall hatte ich bereits häufiger in meiner Praxis. Ich tue und mache, ich mache und tue. Ich krame im Zauberkasten. Versuche diese und jene Therapie. Das mit der Rute wird nichts mehr, sie macht zwar keine Probleme, aber das Gesamtbild stört mich. Er kann sie beim Kot absetzen anheben, aber ansonsten hängt sie wie eine Hammelrute runter.

Hier kommt mir bereits der Gedanke, dass es keine Wasserrute ist, sondern dass Felix sich erneut weh getan hat und es die typische oder eins der typischen Zeichen für Cauda Equina bzw. die Cauda Equina Rute ist.

Wie machen weiter. Er ist sonst munter und sehr fröhlich und galoppierte an manchen Tagen durch den Garten. Ich habe dennoch das Gefühl, dass ihm bestimmte Bewegungen nicht gut tun. Im Dezember 2014 und im März 2015 besuchte ich mit ihm Kurse, auf denen er vorbildlich trabte und wirklich gut lief.

Es geht ihm anfangs August sehr gut. In diese Woche, bin ich eine andere Wegstrecke mit ihm gelaufen und er hüpfte mal nicht ins Wasser, sondern lief geradeaus.

Einige Zeit später stellte ich wieder eine starke Verschlechterung seines Allgemeinbefinden fest. Jetzt dachte ich, sei der Punkt gekommen, an dem ich doch besser mal nachsehen lassen sollte.

In der Klinik hatte ich mir einen Termin für das MRT geben lassen. Es kommt anders, zum Glück. An diesem Tag hätte ich es »durchgezogen«, da ich aber dort wir wieder nach Hause geschickt wurde, was ich nachträglich als Glück empfinde., verlief es anders als geplant. (Felix musste nicht mittels Vollnarkose diese Prozedur hinter sich ergehen lassen.) Wir entscheiden uns für ein weiteres Röntgenbild.

Ein paar Minuten später starren wir auf das Innere von Felix, bzw. auf seine geröngte Wirbelsäule, bzw. auf das Bild.

Nun, da haben wir es. Das Kind hat einen Namen: Cauda Equina Syndrom. Cauda Equina ist eigentlich immer nur mittels eines MRT Bildes aussagekräftig zu diagonstizieren, doch wir sehen das, was nahezu immer zur einem Cauda Equina Syndrom führt, den blöden rudimentären achten Lendenwirbel, der da nicht hingehört, denn ein Hund sollte lediglich 7 Lendenwirbel besitzen. Es gibt Rassen, die dazu eine Veranlagung haben. Letztendlich ist ein Mischling auch nur eine bunte Mischung aus ursprünglichen „Rassehunden“, deshalb sind Mischlinge nicht unbedingt gesünder als Rassehunde.

Ist der achte Wirbel vorhanden, macht er immer Probleme und man kann auch ohne MRT bei Felix eine Cauda Equina feststellen. Weiterhin sind Veränderungen vor und nach dem Wirbel erkennbar.

Felix bekommt eine Neuraltherapie mit Cortision und anderen Mittelchen. Ein MRT hätte letztendlich nur bei der Frage geholfen, ob eine OP möglich oder unsinnig gewesen wäre.

Ich entschied mich zwei Tage später den Termin abzusagen, nach Befragung vieler Hundefreunde, nach recherchieren und nach dem Hören auf mein Bauchgefühl. Stattdessen mache ich einen neuen Plan. Felix wird in Zukunft ganz klar besser gemanaget, dazu gehört, dass es keine Spaziergänge im kompletten Rudel geben wird.

Er wird mit Fee oder mit einem anderen Hund aus dem Rudel seine Runde laufen (alleine läuft er nicht so gerne) und zwar so, dass er keine wilden Sprünge macht, ansonsten darf er. . . na klar. . . . Hund sein und geradeaus loslaufen, wenn es ihm passt und ihm danach ist.

Ich werde lediglich versuchen es im Rahmen zu halten. Dazu zählt auch, das nicht in den Fluss hineinspringen und herausklettern sollte, das bekommt ihm nämlich gar nicht gut. Die Rampe, die ihm den Weg ins Auto bahnt, kann er bereits laufen, dennoch werden Autofahrten erst mal vermieden..

Felix erlitt im Jahre 2015/ 2016 noch zwei Bandscheibenvorfälle und einen Schlaganfall.

Heute, April 2017

Ich kann es kaum glauben.

Meine Heilpraktikerin machte mir Mut, indem sie sagte: „Es ist alles ausgeheilt.“ und tatsächlich: Felix ist so fit, als wäre nie etwas gewesen.

Er hat eine neue Personal Trainerin an seiner Seite (Boder Collie: Sofina, die ihren Job mit Ernsthaftigkeit ausführt :) und läuft mühelos alle Strecken, die er vor seinem Unfall laufen konnte.

Er läuft voran, er galoppiert, er klaut mit einem breiten Grinsen, Karotten und Kartoffeln vom Feld. Kurzum: Er liebt das Leben.

Felix läuft seit 1 1/2 Jahren ohne die Gabe von Schmerzmittel. Kräutergaben, Homöopathie, die Behandlungen usw. sind geblieben.

Er hat ein bisschen Arthrose hier und da und wird natürlich immer sehr gut betreut. Ich beobachte ihn täglich.

Er verunfallte 2015 und 2016 und das leider mehrfach.

Es hat zwei Jahre gedauert, bis er wieder völlig fit war.

Auf Turniere wird er nicht anzutreffen sein, obwohl ich damals viel Freude mit ihm im Training hatte, konzentrieren wir uns heute mehr auf das Draußen sein und spazieren und laufen gehen, das erfreut ihn sehr.

Ich wünsche mir von Herzen, das mein stärkster und absolut treuster Hund an meiner Seite. (Als ich mal 24 Stunden liegen musste, wich er nicht von meiner Seite und es gibt viele Geschichten, die seine Treue mir gegenüber wieder spiegeln) mich noch sehr, sehr lange begleitet.

Ich lieb ihn sehr, in seinen Augen spiegelt sich mein Glück und ich hoffe, dass er noch lange bei mir ist.

Hier noch eine Übersicht, wie man seinem Hund bei einem Cauda Equina Syndrom helfen kann:

  1. Die Ernährung spielt immer eine große Rolle. Wichtig ist, dass der Hund hochwertiges Futter erhä Ob man nur barft, Trocken- oder Nassfutter füttert, sollte jedem selbst überlassen werde. Es macht keinen Sinn zum Moralapostel zu werden und eine Futterart oder ein Futtermittel guruhaft zu vertreten, wenn es der Hund nicht mag oder im schlimmsten Fall nicht verträgt, geht es sowieso in die Hose. Wer seinem Hund nicht die Tortur einer Ausschlussdiät zukommen lassen möchte, der kann auch mittels der Kinesilogie den Test durchführen lassen. Das klappt ganz hervorragend und ist für Hund und Halter viel entspannter.

 

  1. Stundenplan-Management für Hund und Halter. Wie manage ich meinen Hund? Was mache ich am Anfang, wie geht es weiter? Worauf muss ich achten (zum Beispiel sollten wilde Sprünge vermieden werden.) Wie oft und wie lange gehe ich mit meinem Hund spazieren? Usw.

 

  1. Osteopathie / Physiotherapie

 

  1. Akupunktur (sehr wichtig und hilft hervorragend. Weiterhin ist die Akupunktur von großer Bedeutung, wenn der Hund Schmerzmittel er- hält, damit die Nieren-und Leberfunktion gut erhalten bleibt.)

 

  1. AmpliVet (das Beste, was Felix passieren konnte)

 

  1. Blutegeltherapie

 

  1. Laufband Training und / oder

 

  1. Unterwasserlaufband-Training

 

  1. Schwimmen (hier kommt es darauf an, wie gut
    der Hund ein und aussteigen kann und man sollte den Hund beobachten und sich hinterfragen, ob ihm die Bewegung gut tut. Das hängt auch oft davon ab, welche »Art« der Cauda Equina der Hund hat. Nicht alle »Cauda Equnia Hunde« haben einen Wirbel zuviel.
  2. Rampentraining. Das ist ganz wichtig! Es wird immer wieder mal eine Situation geben, in der Sie Ihren Hund transportieren müssen.
  3. Schlafplatz. Wie man sich bettet, so schläft man. Ich kann Viskose Unterlagen / Betten sehr empfehlen.
  4. Beschäftigungstherapie, IndoorSpiele, die auch im Liegen abrufbar sind, falls es dem Hund an einigen Tagen weniger gut gehen sollte.
  5. Kräuter: TCM Kräuter oder Phytotherpie die für Gelenke, Knochen und Muskeln gut sind.
  6. Heilpilze
  7. Homöopathie
  8. Young Living Öle und Bachblüten damit die
    Seele wieder Halt im Leben findet.
  9. Es gibt mit Sicherheit noch weitere Punkte, alles, was dem Hund gut tut ist wichtig.

 

Punkt 14.-16.

kann man ebenfalls mittels der Kinesiologie austesten lassen. Man sollte, wenn der Hund Schmerzmittel erhält unbedingt etwas für die Niere und die Leber tun.

 

Für meinen Felix. Der stolze Löwe an meiner Seite. Mein Kämpfer, mein Beschützer, mein kleiner Held. Dieser Song half uns immer!

»Ich seh’ dein’ Stolz und deine Wut, dein großes Herz, dein Löwenmut. Ich liebe deine Art zu geh’n und deine Art mich anzusehn.

Wie du dein’ Kopf zur Seite legst, immer seh ich wie’s mir geht.
Du weißt wo immer wir auch sind, dass ich dein zu Hause bin.

Und was das mit mir macht, wenn du jetzt lachst,
seh ich
all deine Farben und deine Narben,
hinter den Mauern.
Ja ich seh dich.
Lass dir nichts sagen. Nein, lass dir nichts sagen. Weißt du denn gar nicht, wie schön du bist?

Jeder Punkt in deinem Gesicht
ist so perfekt, rein zufällig.
Es gibt nichts schöneres als dich.«

Liedtext: Sarah Connor. Song: Wie schön du bist.

 

 

Alles LIEBE UND GUTE für Euch und Eure Hunde.

Gebt niemals auf!  DENN: „Wer das Ziel kennt, der findet den WEG“.

Anneke mit Fee, Felix, Lena Lustig, Friedel Fröhlich und Sofina Schokominza Sonnenschein

 

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© Carmen Schmid