heißt das noch lange nicht, dass man es auch trainieren sollte…


Dank Clickertraining und der Tatsache, dass wir immer mehr über hündisches Lernverhalten wissen, können wir unseren Vierbeinern immer mehr Dinge beibringen. Das ist eigentlich ein Segen… aber im Fitnessbereich leider auch ein Fluch.

 

Hallo Ihr Lieben,

Ich wurde darum gebeten - oder sagen wir besser - mehrfach angeschubst, doch endlich auch mal etwas für den „Freudenweg“ zu schreiben und dies am besten über meine Online-Schule, die ich vor einiger Zeit gegründet habe. Nun, dann tue ich das mal.

Die Idee meiner Online-Schule ist geboren, da ich immer- und immer- und immer wieder gefragt wurde, ob ich nicht auch DVD´s machen will - tun ja schließlich so viele Trainer recht erfolgreich… meine Antwort: „Nein, Katja möchte das nicht“ ….

Ob ich dann nicht wenigstens Webinare anbieten möchte - das sei eine tolle Sache, denn schließlich könne man ja nicht immer zu mir fahren und übernachten, man hat ja schließlich noch Familie und einen Mann nebst Hunden usw…

Also bin ich etwas in mich gegangen, was ich denn tun könnte, um Fans zu bedienen und nicht das zu tun was andere auch schon längst tun.

 

Am 4.5.17 zog unser kleiner Dylan bei uns ein und nun ist er ein lustiger Junghund geworden, deswegen kann ich jetzt über seine Zeit als Welpe berichten.

Es ist nicht leicht einen Puli aus Deutschland zu bekommen, weil die Rasse sehr selten ist und die Wartelisten teils lang sind. Noch dazu bin ich sehr wählerisch mit meiner Züchterwahl und auch die Eltern müssen mir gefallen. So war es für mich eine Weile nicht klar, ob ich einen Puliwelpen aus diesem Wurf bekommen würde.Aus dem Ausland bekommt man Pulis sehr unkompliziert und viel günstiger, aber das war keine Option für mich, da es dort nur wenige sehr gute Züchter gibt bei denen die Welpen liebevoll im Haus aufwachsen dürfen.

Ich hatte eine ganz tolle Züchterin gefunden und irgendwann war klar, dass ich einen kleinen Puli haben darf und freute mich schon sehr auf den kleinen Kerl.

 

Als wir einige Zeit darüber nachgedacht hatten, ob der beste Ort für unsere Freudenweg-Treffen bei Barbara oder Carmen sein würde, haben wir uns für eine ganz andere Variante entschieden.

Um diese wertvolle Zeit wirklich ganz ausschließlich, und ohne jegliche Ablenkungen, unserem gemeinsamen Projekt widmen zu können, beschlossen wir, uns an einem neutralen Ort zu treffen. Nichts sollte uns dort stören können.

 

 

Wir lehnen aversive Trainingsmethoden kompromisslos ab.

Es wird dem  Hundebesitzer vorgegaukelt, schnell eine Möglichkeit zu haben, das unerwünschte Verhalten seines Hundes zu korrigieren. Ohne sich über diese Trainingsmethoden wirklich Gedanken gemacht zu haben, und ohne darüber nachzudenken, wie sich dieses Verhalten auf den Hund auswirkt, wird auf unzählige Hunde gefühllos und ohne Mitleid eingewirkt.

 

Unser erstes Frisbeebuch und ein paar große Standartscheiben bekam ich Februar 2009 zum Geburtstag geschenkt. Hope war zu dem Zeitpunkt 1,5 Jahre und wir hatten schon zuvor eine Frisbeeshow auf einem Hundeevent bestaunen dürfen. Ich war sehr beindruckt von den ganzen Sprüngen, den Tricks und der Dynamik der Teams. Ich hatte sowas zuvor noch nie gesehen.

Und dann stand ich nun da, fast noch im Winter, mit Buch und Scheiben und dem kleinen Terrier, der sehr gerne apportierte und spielte.

   
© Carmen Schmid